05.02.2019 Schlafen Einschlafen, Durchschlafen

Wir hoffen, dass es bereits jetzt, vielleicht auch in naher Zukunft, zum Allgemeinwissen gehört, die Bedeutung des Schlafes richtig einzuschätzen und, was wesentlicher ist, für entsprechend artgerechten Schlaf und insgesamt Lebensweise Sorge, zu tragen.
An dieser Stelle einmal mehr der Verweis auf die Bücher von Dr. Miachel Nehls, auf artgerechte Lebensführung und insbesondere Alzheimerprophylaxe bis zur Heilung dieses Krankheitsbildes ausgerichtet, bei dringende Empfehlung, einzusteigen.
Anlass für den heutigen Artikel bieten zwei Studien, die wir am Ende des Artikels wieder zitieren werden, wobei eine Studie uneingeschränkt die Forschungsergebnisse von Dr. Nehls bestätigt, wenn auch noch nicht in Gänze erfasst hat, bei besonderem Blick auf gesunden Schlaf, der definitiv zur Alzheimer-bzw. Demenzprophylaxe benötigt wird. Wenn auch nicht allein zielführend, unsere Kursteilnehmer wissen dies, gleiches gilt für die Menschen, die bereits in die empfohlene Literatur eingetaucht sind.
Die zweite Studie bestätigt das, was auch wir in unseren Seminaren leicht umsetzbar empfehlen. Es geht um die Anwendung von Atemtechniken, die das Einschlafen, Durchschlafen und insgesamt den gesunden Schlaf befördern. Man kann bestimmte Atemrhythmen, also eine bestimmte Länge der Ein-und Ausatemphasen trainieren, die eine unmittelbare Wirkung auf das zentrale Nervensystem haben, indem sie dieses herunterfahren, wobei dies experimentell durch die Messung der Herzratenvariabilität sichtbar gemacht werden kann, selbst wiederum ein Regulationsmechanismus, der gezielt in die Entspannung führt.
Wir setzen seit Jahren entsprechender Techniken und auch Software ein, sodass diese Erkenntnis für uns nicht neu, aber dennoch einmal wieder erwähnenswert ist. Zumal die Atemtechniken und die Software grundsätzlich zur erfolgreichen Stressreduktion eingesetzt werden können, aber auch, um den Atemrhythmus, der in der ein Schlafphase wesentlich ist, zuvor am Computer, zu üben, sodass er später im Bett liegend automatisch abgerufen und reproduziert werden kann.
Originalstudien: doi: 10.3389/fpsyt.2018.00780;doi: 10.1111/psyp.12333